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ECM SB-Tech

Wissenswertes über Chrom VI

MODUL ZUR REDUZIERUNG VON CHROM VI

Das Modul basiert auf der chemischen Reaktion von giftigem 6-wertigem Chromat (CrO42-) mit Eisen(II)-Sulfat (FeSO4) zu ungiftigem 3-wertigem Chromat. Dieses wird dann als Chromhydroxid (Cr(OH)3) über die Filterpresse abgeschieden. Da das Eisen(II)-Sulfat sauer reagiert, wird zusätzlich Natriumhydroxid (NaOH) zur Konstanthaltung des pH-Wertes benötigt.


Das Modul ist derart konzipiert, dass es als Beistellmodul an jede ECM Anlage flexibel angedockt werden kann. Es bedarf lediglich dem Einbau zweier Dosierschläuche, zweier Kabel und einer pH Sonde in die ECM Anlage.

Die Dosierung der Stoffe erfolgt weitgehend automatisch. Anhand der Stromwerte der ECM Anlage kann das entstandene ChromVI bestimmt und die Dosiermenge an Eisen(II)-Sulfat eingestellt werden.

Vorteile der Reduzierung von ChromVI mit Eisen(II)-Sulfat und des Moduls ist der Einsatz der vielfach bewährten und gängigsten Reduktionsmethode für ChromVI. Im Vergleich zu den anderen Reduktionsmitteln ist Eisen(II)-Sulfat die kostengünstigste Variante. Das Modul mit Auffangwanne und Dosierbehältern gewährleistet ein sicheres Abfüllen und vorschriftsmäßiges Lagern von wassergefährdenden Flüssigkeiten.



Was ist zu beachten: Durch das Dosieren der zusätzlichen Flüssigkeiten zur Chrom VI – Reduktion kann es unter Umständen dazu kommen, dass überschüssiger Elektrolyt entsorgt werden muss. Ebenso entsteht eine zusätzliche Schlammmenge durch das eingebrachte Eisen(II)-Sulfat, welche über die Kammerfilterpresse entsorgt werden muss.


Technische Daten: